Online Kurs Wege aus der Angst beim Reiten – Mentaltraining für Reiter & Trainer

Online Kurs „Wege aus der Angst beim Reiten“ – Mentaltraining für Reiter & Trainer

Wie man ein Reiter voller Selbstvertrauen wird, Angst als Reiter überwindet und Vertrauen im Sattel aufbaut.

  • Sind Sie ein ängstlicher Reiter?
  • Hatten Sie einen schlimmen Sturz vom Pferd?
  • Haben Sie Angst vor Verletzung oder Fallen?
  • Haben Sie Angst vor Wiederholung?
  • Haben Sie Angst, dass Ihr Pferd ab“fetzt“ bzw. durchgeht (Kontrollverlust)?
  • Vielleicht haben Sie als Reitanfänger einfach nur Probleme mit Ihrem Selbstvertrauen?
  • Haben Sie Katastrophenbilder von dem, was alles möglicherweise passieren kann, in Ihrem Kopfkino?
  • Haben Sie nach Hilfe gesucht, um Ihre Angst zu überwinden, damit Sie endlich Ihren Traum vom Reiten verwirklichen können?
  • Sind Sie ein Reitlehrer oder Pferdetrainer, der ängstliche Reitschüler im Unterricht hat?

Vielleicht hast du dich schon einmal dabei ertappt, wie du gedacht hast:
„Heute ist es ganz schön windig. Ein zusätzlicher Ruhetag würde bestimmt nicht schaden.“
„Ich longiere ihn einfach nur. So ist es sicherer.“
„Ich habe heute keine Lust, in der Halle zu reiten – ich putze ihn einfach nur.“ 

Wenn dir eines dieser Probleme bekannt vorkommt, ist der Kurs genau richtig für dich!

Dieser Online Kurs „Wege aus der Angst beim Reiten“ – Mentaltraining für Reiter & Trainer – ist für dich, wenn: 

  • du einen Sturz hattest und dein Körper sich noch daran erinnert, obwohl du körperlich längst wieder fit bist
  • du bemerkst, wie sich dein Herzschlag vor dem Aufsteigen beschleunigt. Du spürst ein Engegefühl in der Brust und einen Kloß im Hal.. Deine Muskulatur spannt sich an, insbesondere in Schultern, Nacken, Rücken und Beinen.
  • Du merkst, wie dein Atem in bestimmten Situationen flacher wird
  • du Ecken, Sprünge, Lektionen, die Gangart Galopp und Ausritte vermeidest
  • du dich für deine Angst schämst
  • du das Vertrauen in dein Pferd wieder aufbauen möchtest, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst 

Was du im Online Kurs „Wege aus der Angst beim Reiten“ lernen wirst: 

– Du bekommst mentale Werkzeuge zur unmittelbaren Regulation deiner Angst an die Hand, die du vor, während und nach dem Reiten einsetzen kannst.
– Du lernst, dein Selbstvertrauen wieder aufzubauen.
– Du wirst aufhören, dich für deine Angst zu schämen, und beginnen, sie als das zu betrachten, was die Angst wirklich ist: eine biologische (Schutz-)Reaktion.
– Und das Wichtigste: Du lernst, trotz Angst mutig zu reiten – statt darauf zu warten, dass sie irgendwann verschwindet.

Ziele des Online Trainings „Wege aus der Angst beim Reiten“

  • Entspanntes Reiten mit viel mehr Spaß und Freude
  • Selbstbestimmt handeln, denn Angst ist eine Möglichkeit der Selbstbestimmung
  • Angst als „Freund“ sehen, der einem sehr viel über einen selbst verraten kann
  • Handlungsfähigkeit
  • Liebevoller Umgang mit sich selbst (Selbstliebe)

Für wen dieser Kurs „Wege aus der Angst beim Reiten“ geeignet ist:

Alle Altersgruppen, Disziplinen und Erfahrungsstufen! Mit Hilfe der Prinzipien in diesem Workshop werden Sie lernen, wie Sie Ihre Träume und Ziele manifestieren und in die Realität umsetzen können.

Jetzt Ihr Online-Training für nur 99,00€ sichern!

Das bekommen Sie

VIDEOS & AUDIOS

Videos – 229 min.
Audios – 40 min.

PDF-Dateien

Werkzeuge & Tools zum direkten Üben, Handeln und Losgehen.

BONUS-Material

Zusätzliches E-Book, PDF und ein „Trainingsprogramm“

Eine Auswahl an Kunden, die Antje Heimsoeth Ihr Vertrauen schenken

  • Felicita Simoncic, Dressur, U25-Weltranglisten-Führende. Ihr großes Ziel: einmal bei Olympischen Spielen für Österreich im Sattel sitzen.

  • Reiter Revue (Seminare, viele Artikel)

  • Bayernkader Dressur Junioren
  • Islandpferde-Reiter- und Züchterverband e.V. (IPZV)
  • Gestüt Bonhomme
  • Marion Heib, Ausbildungsleiterin IPZV
  • Bernhard Podlech, Marxzell-Burbach, Bundeskader Deutschland und Landeskader Baden-Württemberg (IPZV)
  • IPZV Landesverband Berlin-Brandenburg
  • IPZV Landesverband Baden-Württemberg, Vorsitzende: Ute Rick
  • Caroline Rieger, B-Trainerin Westernreiten
  • Knut Danzberg, Pferdewirtschaftsmeister, Trainer der hessischen Equipe, Mitglied im Vorstand der hessischen Reiterjugend
  • Kyra Heinrich, Trainerin A und Landesvoltigierbeauftragte, Richterin, Vizeweltmeisterin
  • Voltigiergruppe Team PSC Riedmühle 1, Hessenchampionatsmeister
  • Antje Heimsoeth 2011 als Referentin auf dem Pferdesport-Jugend Hessen Jugend-Event in Herbstein – http://www.psv-hessen.de/pages/posts/jugend-event646.php
  • Jacques Pailloncy, IPZV Trainer B, IPZV Jungpferdebereiter, API Prüfer
  • Julia von Griesheim, Inhaber/in der Sportrichter-A-Lizenz des IPZV
  • Skiba Dorothee, Working Equitation Deutschland (AWED)
  • Kerstin Baden, IPZV Trainerin B, Ausbilderin für Reiter und Pferd, 1994 – 2004 Leitung des Jugendresorts im IPZV-Nord
  • Ingrid Lehmkuhl, Hippopädagogin, Trainer C Islandpferde
  • Sandra Pohl, Ruppiner Hof, IPZV-Trainer A und internationaler Sportrichter
  • Karolin Streule, Bundeskader Deutschland und Landeskader Baden-Württemberg (IPZV)
  • RiverDawn Gestüt, Elisabeth Schlaepfer, Wiezikon, Schweiz
  • Susanne Giese, Bronze Europameisterschaft der Sportaraber 2006
  • Lisa Grau, IPZV Trainer B, Beritt, Verkauf und Unterricht
  • Annette Hohenrainer, Kurse zum Reiten aus der Körpermitte, Centered Riding-Instructor
  • Caro Klein, Sportrichter A IPZV
  • Regina´s ISI-Reitschule, Regina Eckert, Almstedt
  • Karin Ortolf und Alice Kern, Sandra Keil – Trainerinnen auf dem Wiesenhof
  • Daniela Gehmacher, Wiesenhof
  • Katharina-Maria Schön, Kader des LV Pferdesport Sachsen e.V. Vielseitigkeit
  • Förderverein Jugendteam Wiesenhof e.V., Marxzell
  • Verein Pferdefreunde Stauferland
  • Claudia Kreuzsaler, RAZ Reitausbildungszentrum, Saalfelden
  • Martina Knapp, Pferdeparadies Lindenhof, Frohnhofen

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Antje Heimsoeth

Ihre Trainerin

Antje Heimsoeth, Jahrgang 1964, ist Dipl. Ing. (FH).

  • Gründerin und Geschäftsführerin des Instituts für Mental Coaching, Heimsoeth Academy
  • „Pferdefrau“ seit dem 4. Lebensjahr. Bis 2003 regelmäßige Turnierteilnahmen (Dressur, Springen, Vielseitigkeit). Silbernes Reitabzeichen. Junge Pferde gekauft und ausgebildet. Mental Coaching von Reitlehrern und Reiter*innen seit 2003.
    Bekannt aus den Reiterzeitschriften Reiter Revue, Dressur-Studien, Pegasus, Cavallo, Ingrid KLIMKE.
  • Autorin des Buchs „Mental-Training für Reiter“, 5. Auflage
  • Antje Heimsoeth gehört zu den bekanntesten Mental Coaches und Vortragsrednern im deutschsprachigen Raum. Bei Managern und Medien gilt sie als „renommierteste Motivationstrainerin Deutschlands“ (FOCUS).
  • Erfahrung mit internationalen Konzernen und traditionsreichen Mittelständlern sowie internationalen Spitzensportlern, Olympiasiegern, Profi-Teams und Bundestrainern
  • Seminare, Vorträge und über 1000 Coachings
  • Ende 2019 wurde sie zum Senat der Wirtschaft, einer Wertegemeinschaft) berufen und so Teil eines exklusiven Kreises von Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft.
  • Bestsellerautorin: Antje Heimsoeths Veröffentlichungen in bekannten Verlagen, wie u. a. Haufe, C.H. Beck und SpringerGabler, unterstreichen ihre Fachkompetenz.
  • Podcasterin
  • Ihren Expertenstatus unterstreicht Sie durch viele Ausbildungen, u.a. als DVNLP-Lehrtrainerin (DVNLP), Coach, DVNLP, zert. LernCoach (nlpaed), ECA Sport Coach (Master Competence),  zert. MentalCoach, Sportmentaltrainerin (HAG), wingwave®-Coach, zert. Business Coach, Gesundheitstrainerin, zert. Work Health Balance-Coach für systemische Kurzzeit-Konzepte, zert. Entspannungspädagogin.
  • Als anerkanntes professionelles Mitglied in der German Speakers Association (GSA) gehört sie zu Premium Speakers und TOP 100 Excellent Speaker. Sie wurde als „Vortragsrednerin des Jahres 2014“, mit dem Award „Erfolgreiche Unternehmerin 2016“ und TOP 100 Erfolgstrainer (Magazin ERFOLG) ausgezeichnet.
  • Mit ihrer Expertise geht sie auch auf Sendung bei Fernsehsendern wie RTL Aktuell, n-tv, Sky, BR, nrw.tv, Hamburg1 und RFO, in Zeitungen wie F.A.Z. , WELT und WELT AM SONNTAG sowie bei Radiosendern wie Bayern 3 – Frühaufdreher, Sport1, BR und ManagementRadio.

Aus der Praxis, aus dem wahren Leben, ohne Schnickschnack!
Frau Heimsoeth versteht es, mit ausdrucksstarken Zitaten und Bildern und vielen persönlichen Beispielen Ihre Aussagen ganz klar auf den Punkt zu bringen, einfach und verständlich. Sie vermittelt klare Botschaften. Was ihr besonders am Herzen liegt: Respekt, Vertrauen, Wertschätzung, Empathie, warme Menschlichkeit.

Das sagen meine Teilnehmer über das Seminar Reiten im Kopf® – Mentaltraining für Reiter & Trainer

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie lange kann der Kurs/ die Plattform nach dem Kauf genutzt werden?

Der Kurs ist dauerhaft aktiv und immer nutzbar. 

Gibt es persönliche Ansprechpartner?
Wenn es um technische Fragestellungen geht, senden Sie bitte eine Email an support@antje-heimsoeth.de.
Der Support ist an Werktagen zwischen 9 und 16 Uhr erreichbar. Anfragen werden in der Regel binnen 24h beantwortet.

Wenn es um inhaltliche Fragen geht oder ein Austausch gewünscht ist, ist Antje Heimsoeth & Team der richtige Kontakt:
info@antje-heimsoeth.de oder telefonisch unter +49 (0) 171 6163194

Welche technischen Voraussetzungen werden benötigt?
Die Online-Akademie kann auf allen üblichen technischen Geräten genutzt werden – ob PC, Tablet oder Smartphone. Um die Tools zu öffnen, die im PDF-Format sind, ist der Acrobat Reader Voraussetzung. Die Videodatei lässt sich mit Standardplayern abspielen, die in der Regel auf der genutzten Hardware bereits installiert sind.
Warum habe ich plötzlich Angst beim Reiten?

Angst tritt auf, wenn die wahrgenommenen Anforderungen einer Aufgabe höher erscheinen – oder der Glaube an die eigene Fähigkeit aus irgendeinem Grund abnimmt.

Mögliche Ursachen sind:

  • Ein Erlebnis hat dein Sicherheitsgefühl verändert
    Ein Sturz, ein Durchgehen des Pferdes, ein Kontrollverlust oder auch nur eine Schrecksituation können sich abspeichern. „Ängste haben ihr eigenes Gedächtnis“ – der Körper erinnert sich oft schneller als der Verstand.
  • Du denkst heute anders über Risiken nach als früher
    Viele Reiter berichten, dass sie als Kinder mutig waren und später vorsichtiger wurden. Mit mehr Lebenserfahrung bewertet man mögliche Folgen bewusster: Was passiert, wenn ich falle? Was, wenn mein Pferd erschrickt? Diese Gedanken können Angst erzeugen.
  • Dein Vertrauen ist erschüttert
    Angst entsteht häufig durch Zweifel:
    • Zweifel an dir selbst („Kann ich das noch?“)
    • Zweifel am Pferd („Bleibt es kontrollierbar?“)
    • Zweifel an der Sicherheit („Was könnte passieren?“)
      Die Situation wird dann innerlich zur Bedrohung.
  • Ein Angstkreislauf beginnt
    Du spürst Unsicherheit → dein Körper reagiert (Anspannung, festhalten, flachere Atmung) → dein Pferd spürt deine Spannung → es reagiert eventuell unsicher → deine Angst wird bestätigt. Im Dokument wird beschrieben, dass ein verkrampfter Reiter dem Pferd „Gefahr“ signalisieren kann.
Welche negativen Konsequenzen und Folgen hat Angst?
  • Glaube an sich selbst nimmt ab.
  • Angst überträgt sich auf das Pferd.
  • Die wahrgenommenen Anforderungen einer Aufgabe wachsen, Aufgabe scheint zunehmend anspruchsvoller.
  • Ziele scheinen zu schrumpfen.
  • Angst führt zu Vermeidungsverhalten (defensiv statt offensiv, reagieren statt agieren) bis hin zur Verweigerung der Ausführung z.B. des Sprungs.
  • Ereignisse scheinen sich zu überschlagen.
  • Angst führt zu aufgabenirrelevantem Denken und beeinträchtigt die Informationsaufnahme.
  • Angst beeinträchtigt die Konsolidierung des Gedächtnisinhalts, so dass neu Gelerntes schneller vergessen wird.
  • Angst führt zu Wahrnehmungsverzerrungen.
  • Rationales Denken ist unmöglich. Der Instinkt neigt dazu, zu übernehmen.
  • Die Auswirkungen auf die Leistung, insbesondere wo die Kontrolle der Feinkoordination und ein klarer Kopf wichtig sind, erweisen sich häufig als verheerend.
  • Pferd und Reiter können kein Vertrauen zueinander entwickeln und werden immer verkrampft auf den nächsten Angstauslöser warten.
  • Vor allem verhindert Angst die Losgelassenheit und innere Ruhe von Pferd und Reiter. Fehlende Losgelassenheit macht wiederum die im Verlauf der Ausbildung angestrebte Minimierung der Hilfen unmöglich.
  • „Warten“ auf den nächsten Seitensprung des Pferdes
  • Erhöhung des Muskeltonus → verspannter Sitz des Reiters, angespannte und verkrampfte Muskeln, hochgezogene Schultern und Hacken, Knie, die klemmen; unsicherer Reiter, Reiter „signalisiert“ seinem Pferd „Gefahr“
  • Pferd fühlt sich schutzlos und allein gelassen und sucht vielleicht sein Heil in der Flucht.
  • Keine Freude mehr am Reitsport und den Pferden.
  • Selbstzweifel
Wie kann ich Angst nach einem Sturz überwinden?
  1. Akzeptiere die Angst – bekämpfe sie nicht
    Nach einem Sturz ist Angst eine normale Reaktion. Das Dokument beschreibt Angst als Schutzsignal: Sie möchte verhindern, dass wir uns erneut in eine gefährliche Situation bringen. Problematisch wird sie erst, wenn sie dauerhaft blockiert und den Handlungsspielraum einschränkt.Der erste Schritt lautet deshalb:
  • „Ich habe Angst“ wahrnehmen.
  • Herausfinden: Wovor genau habe ich Angst? (erneuter Sturz, Kontrollverlust, Schmerzen, Unsicherheit?)
  1. Verstehe deinen persönlichen „Angstkreislauf“
    Mache eine Bestandsaufnahme – frage dich:
  • Situation: Wann kommt die Angst? (z. B. Aufsteigen, Galopp, Gelände, Sprung)
  • Gedanken: Was sage ich innerlich? („Es passiert wieder etwas“, „Ich kann das nicht“)
  • Körper: Wie reagiert mein Körper? (Verspannung, flache Atmung, Herzklopfen)
  • Verhalten: Was tue ich dann? (Vermeiden, abbrechen, verkrampfen)

Denn Angst besteht nicht nur aus einem Gefühl, sondern auch aus Gedanken, Körperreaktionen und Verhalten.

 

  1. Baue Vertrauen durch kleine Erfolgserlebnisse wieder auf
  1. Umgang mit Angst in der Gegenwart: Angst entsteht oft durch Gedanken an die Vergangenheit oder Zukunft. Im gegenwärtigen Moment gibt es keine Angst. Atemtechniken wie Boxatmung, 5-4-3-2-1 Atmung und Bauchatmung helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und die Angst zu reduzieren.
  1. Gedankenstopp-Technik: Bei negativen Gedanken kann die Gedankenstopp-Technik helfen: sich selbst laut oder leise Stopp sagen, ein rotes Stoppschild visualisieren oder ein Gummiband am Handgelenk nutzen.
Was tun bei Angst im Gelände?

Den Körper beruhigen – denn das Pferd spürt die Spannung

Angst führt häufig zu: höherem Muskeltonus, festem Sitz, klemmenden Knien, hochgezogenen Schultern, starrer Haltung.
Dadurch erhält das Pferd das Signal „Gefahr“ und kann selbst unsicher werden.

Ziel ist:

  • bewusst doppelt so lange ausatmen,
  • Schultern lösen,
  • tief sitzen,
  • Hände weich halten,
  • Raus aus dem Angst-Freezing (Angststarre) – wieder beweglich werden.

Nicht „weg von der Angst“, sondern „hin zum Ziel“ denken
Statt: „Hoffentlich passiert nichts.“
besser:

„Ich reite ruhig Schritt für Schritt weiter.“
„Ich vertraue mir und meinem Pferd.“
„Wir schaffen diese Strecke gemeinsam.“

Man unterscheidet zwischen Fluchtmotivation („weg von der Angst“) und Zielmotivation („hin zu Sicherheit, Vertrauen, Freude“).

Kleine Erfolgserlebnisse sammeln
Angst verschwindet selten durch gutes Zureden. Das Dokument betont: Das Angstgedächtnis braucht neue positive Erfahrungen.

Praktisch bedeutet das:

  • erst kurze, bekannte Strecken reiten,
  • eventuell mit ruhigem Begleitpferd starten,
  • schwierige Situationen dosiert üben,
  • Anforderungen langsam steigern,
  • jeden gelungenen Schritt bewusst abspeichern, verstärken und „feiern“.

Vertrauen entsteht durch wiederholte positive Erlebnisse.

Visualisierung: Innere Bilder verändern
Nicht den „schlimmen Film“ im Kopf laufen lassen: Pferd erschrickt, Kontrollverlust, Sturz, Unfall.

Stattdessen mental trainieren:

  • sich einen ruhigen Ausritt vorstellen,
  • gelassenes Reagieren üben,
  • das gewünschte Verhalten innerlich wiederholen.

Kompetente Unterstützung nutzen

  • regelmäßige, sichere Konfrontation mit der Situation,
  • Hilfe durch Sport Mental Coach,
  • individuelle Bewältigungsstrategien.

Merksatz:
Atmen – Körper lösen – Gedanken steuern – kleine Schritte gehen – positive Erfahrungen sammeln. Nicht die Angst führt, sondern der Reiter übernimmt wieder Verantwortung.

Warum spürt mein Pferd meine Angst?

Dein Pferd spürt deine Angst nicht, weil es deine Gedanken lesen kann – es spürt die körperlichen und kommunikativen Veränderungen, die Angst in dir auslöst. Angst verändert deinen Körper, deine Atmung, deine (An-)Spannung und damit die Signale, die du deinem Pferd gibst.

Wenn du Angst hast, passiert Folgendes:

  • Deine Atmung verändert sich: Angst kommt von „Enge“ – der Körper macht sich eng, die Atmung stockt, der Brustkorb zieht sich zusammen. Deine Atmung wird flacher oder schneller. Diese veränderte Körperspannung nimmt dein Pferd wahr.
  • Deine Muskulatur spannt sich an: Der Muskeltonus steigt. Dein Sitz wird fester und weniger geschmeidig: verspannte Muskeln, hochgezogene Schultern, klemmende Knie oder feste Hände können entstehen. Dein Pferd bekommt dadurch plötzlich andere, härtere oder widersprüchliche Signale.
  • Deine Kommunikation verändert sich: Normalerweise kommunizierst du fein über Sitz, Gewicht, Atmung, Stimme und Hilfen. Bei Angst wirst du unbeweglicher, starrer und weniger klar. Eine „Starre“ auf dem beweglichen Pferderücken kann dich instabil machen und dem Pferd Unsicherheit vermitteln.
  • Angst beeinflusst die Motorik: Bewegungen können schwerfällig, überhastet oder unkoordiniert werden.
  • Deine innere Haltung sendet ein Signal: Pferd als „Spiegel deines Verhaltens und deiner Kommunikation“. Wenn du innerlich Gefahr erwartest, reagierst du körperlich bereits so, als wäre Gefahr da. Dein Pferd nimmt diese Veränderung wahr und kann daraus schließen: „Mein Mensch ist angespannt – stimmt hier etwas nicht?“

Kurz gesagt:
Mein Pferd spürt meine Angst, weil meine Angst sichtbar und fühlbar wird: in meiner Atmung, meinem Muskeltonus, meinem Sitz, meiner Körpersprache und der Qualität meiner Kommunikation. Wenn ich Sicherheit, Ruhe und Losgelassenheit entwickle, kann ich meinem Pferd Sicherheit vermitteln.

Wie bekomme ich mehr Selbstvertrauen im Sattel?

Mehr Selbstvertrauen im Sattel entsteht nicht dadurch, Angst einfach „wegzudrücken“, sondern indem du Selbstvertrauen Schritt für Schritt neu aufbaust – in dich, dein Können und dein Pferd. Angst entsteht häufig dann, wenn du glaubst, dass die Anforderungen einer Situation größer sind als deine eigenen Fähigkeiten.
Der Schlüssel ist also: den Glauben an die eigenen Fähigkeiten wieder stärken.

Hilft Mentaltraining gegen Reiterangst?

Mentaltraining kann gegen Reiterangst helfen, weil Angst nicht nur durch äußere Situationen entsteht, sondern stark durch Gedanken, Bewertungen, innere Bilder, Körperreaktionen und das eigene Vertrauen in die Bewältigungsfähigkeit beeinflusst wird.

Angst beim Reiten entsteht häufig, wenn Reiter das Gefühl bekommen, dass die Anforderungen einer Situation größer sind als die eigenen Fähigkeiten – etwa vor einem Sprung, nach einem Sturz oder im Gelände. Entscheidend ist dabei die persönliche Bewertung: Wird eine Situation als nicht bewältigbar eingeschätzt, entsteht Angst.

Mentaltraining setzt genau hier an. Es hilft Reitern dabei,

  • Angstgedanken zu erkennen und zu verändern: Negative innere Sätze wie „Ich werde versagen“ oder „Das kann ich nicht“ können durch hilfreiche Bewertungen und lösungsorientierte Gedanken ersetzt werden.
  • das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder aufzubauen: Reiter sollen sich immer wieder bewusst machen, was sie können und welche Stärken sie besitzen.
  • den Angstkreislauf zu unterbrechen: Angst beeinflusst Körper, Wahrnehmung, Gedanken, Gefühle und Verhalten gegenseitig. Mentaltraining hilft, diese Muster frühzeitig wahrzunehmen und gegenzusteuern.
  • wieder handlungsfähig und entspannt zu werden: Erfolgreiche Angstbewältigung braucht Strategien auf körperlicher, gedanklicher und emotionaler Ebene. Der Reiter lernt, sein inneres Erleben aktiv zu beeinflussen, statt nur äußere Umstände zu verändern.

Kurz gesagt: Mentaltraining nimmt Reitern nicht automatisch jede Angst – und Angst ist grundsätzlich auch eine wichtige Schutzreaktion. Aber Mentaltraining hilft, lähmende oder blockierende Reiterangst zu regulieren, wieder Vertrauen aufzubauen und mit mehr innerer Ruhe, Sicherheit und Freude zu reiten.

Ist Angst beim Reiten normal?

Angst beim Reiten ist normal – und sie gehört sogar zu den natürlichen Schutzmechanismen von Mensch und Pferd. Im Dokument heißt es ausdrücklich: „Pferde und Menschen haben Angst. Das ist völlig normal, natürlich, ungefährlich und manchmal überlebenswichtig.“

Angst entsteht, wenn ein Reiter das Gefühl hat, dass die Anforderungen einer Situation größer sind als die eigenen Fähigkeiten, sie zu bewältigen – zum Beispiel nach einem Sturz, vor einem Sprung, beim Ausreiten oder auf einem unsicheren Pferd. Sie ist eine Stressreaktion: Der Körper bereitet sich auf Schutz, Kampf oder Flucht vor.

Ein gewisses Maß an Angst kann sogar hilfreich sein: Sie macht vorsichtiger, erhöht die Aufmerksamkeit, hilft Gefahren schneller zu erkennen und sorgt dafür, dass wir nicht unnötige Risiken eingehen.

Problematisch wird Angst erst, wenn sie zu stark wird: Dann kann sie den Reiter blockieren, das klare Denken ausschalten, zu Verkrampfung führen und sich auf das Pferd übertragen. Eine starre, verspannte Haltung im Sattel kann wiederum Unsicherheit beim Pferd auslösen.

Entscheidend ist daher nicht, nie Angst zu haben, sondern zu lernen, mit ihr umzugehen: die eigenen Angstsignale wahrnehmen, Vertrauen Schritt für Schritt wieder aufbauen und durch Training, positive Erfahrungen und mentale Strategien wieder Sicherheit gewinnen.

Wie lange dauert es, Reiterangst zu überwinden?

Die Dauer, Angst zu überwinden, ist individuell verschieden und hängt davon ab, wie stark die Angst ausgeprägt ist, wodurch sie entstanden ist, welche Erfahrungen der Reiter gemacht hat und wie konsequent daran gearbeitet wird.

Kann ich trotz Angst wieder entspannt reiten lernen?

Sie können wieder entspannt reiten lernen. Angst bedeutet nicht, dass Sie „nicht fürs Reiten gemacht sind“ – sie ist zunächst eine normale Schutz- und Stressreaktion.

Der Weg zurück führt nicht darüber, Angst einfach zu verdrängen, sondern darüber, wieder Selbstvertrauen aufzubauen – in sich selbst, das Pferd und die eigenen Fähigkeiten und Stärken.

Kommen neue Inhalte dazu?

Ja, es werden in regelmäßigen Abständen weitere Tools, Audios, Videos und Übungen freigeschalten.

Ich habe einige dieser Techniken, wie z. B. Visualisierung, schon einmal ausprobiert, aber sie haben bei mir nicht funktioniert. Warum sollten sie jetzt funktionieren?

Manchmal ist es nur ein ganz kleiner Aspekt (das Einbeziehen von Gefühlen, das Einbeziehen Ihrer Sinne), der den Unterschied ausmachen kann.

Was ist, wenn ich einige der Strategien nicht umsetzen kann?

Denken Sie daran, dass dies ein „Buffet“ ist. Sie müssen nicht alles essen! Wählen Sie die Werkzeuge aus, die Ihnen zusagen.

Ich glaube, ich bin hoffnungslos. Was ist, wenn nichts für mich funktioniert?

Es gibt so viele verschiedene Ressourcen und Techniken. Sie sind nie am Ende Ihrer Möglichkeiten.

Muss ich alles sofort tun, um meine Ängste loszuwerden?

Ganz und gar nicht. Wählen Sie Ihre Lieblingsstrategie und beginnen Sie damit.

Wann ist die beste Tageszeit zum Üben?

Am besten übt man gleich morgens oder kurz vor dem Schlafengehen. Und Sie können viele der Werkzeuge auch über den Tag verteilt einsetzen. Es ist zum Beispiel einfach, Affirmationen und Power Talk jederzeit zu benutzen.

Aber ich bin so beschäftigt. Ich glaube nicht, dass ich die Zeit haben werde, konsequent zu sein.

Je nachdem, für welche Technik Sie sich entscheiden, können Sie zwischen 4 und 20 Minuten pro Tag investieren. Ich bin sicher, Sie werden mir zustimmen, dass ein paar Minuten pro Tag nicht viel Zeit sind, um die Ängste, die Sie jahrelang verfolgt haben, abzubauen. Sie sind es wert, in sich selbst, Ihr eigenes Wohlbefinden und inneren Frieden zu investieren.

Wie oft werde ich die Techniken anwenden müssen?

Ausdauer ist der Schlüssel zum Erfolg. Nehmen Sie sich vor, mindestens eine Technik 28 Tage und länger anzuwenden. Es dauert mindestens ca. sechs Wochen, alte Gewohnheiten zu ändern. Aber wenn Sie sich die Mühe machen, werden Sie Veränderungen wahrnehmen.

Ist dieses Programm nur für Reitanfänger geeignet?

Jeder hat Angst. Es spielt keine Rolle, ob Sie ein Anfänger, Spitzensportler oder ein Olympionike sind.

Kann ich die Strategien und Techniken auch in anderen Bereichen meines Lebens als dem Reiten anwenden?

Auf jeden Fall. Sie werden feststellen, dass viele der Techniken auch in anderen Lebensbereichen wie Karriere, persönliche Beziehungen, Gesundheit und Finanzen perfekt funktionieren.

Kann ich Einzelcoaching buchen?

Ja, bitte sende mir eine E-Mail an info@antje-heimsoeth.de
Weitere Informationen: https://www.heimsoeth-academy.com/mental/reit-coaching/
Erfolgreiches Reitcoaching mit wingwave-Coaching: https://www.heimsoeth-academy.com/mental/wingwave-coaching-blockaden-beim-reiten-loesen/

Informationen zum Seminar Reiten im Kopf®, Mentaltraining für Reiter & Trainer, und zur zertifizierten Ausbildung zum Reit Mental Coach (ECA)

Jetzt umfangreiche Infobroschüre anfordern

Mit unserer Infobroschüre erhalten Sie alle Informationen, um eine wohlüberlegte Entscheidung über die Teilnahme an der Ausbildung oder Seminar treffen zu können.
Die Ausbildung zum Reit Mental Coach (ECA) ist mit keiner anderen Ausbildung zu vergleichen! Ich war die erste überhaupt auf dem deutschsprachigen Markt, die diese Ausbildung konzeptioniert und angeboten hat.

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Geschenkgutschein

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Sie suchen ein sinnvolles Geschenk für einen lieben Menschen, Partner, Freund oder Kollegen? Möchten Sie etwas Besonderes verschenken, etwas, das dem/der Beschenkten wirklich nutzt und Freude macht? Dann schauen Sie sich die Angebote der Heimsoeth Academy an.

Eine oder mehrere Stunden für die Themenbereiche Mental Coaching, Golf Mental, Sport Mental Coaching, Business und Executive Coaching können Sie als Gutschein verschenken. Oder Sie verschenken einen Online Kurs aus meiner Online Academy.

Was müssen Sie tun, um solch einen Gutschein zu verschenken?
Einen Gutschein für ein Seminar oder Coaching können Sie per eMail an info@antje-heimsoeth.de bei mir bestellen.

Bitte geben Sie dafür Ihren Namen und Anschrift an. Sie erhalten Ihre Rechnung per eMail und der Gutschein wird mit den von Ihnen gewünschten Informationen („Von:“, „Für:“) per eMail oder per Post an Sie gesandt.

Der/die Empfängerin des Gutscheins kann mich jederzeit unter der Angabe von Name und eMail-Adresse kontaktieren, um einen Coaching Termin zu vereinbaren.